Büro der Zukunft – wie sieht es aus?

Heute schon Realität: Das Büro der Zukunft

Zum Büro der Zukunft gibt es eine Vielzahl von Ansichten, obgleich alle lediglich auf Trends, Prognosen und Erwartungen aufbauen. Auch wenn sie sich in Ihren Ausprägungen immer wieder unterscheiden, stimmen sie im Kern doch weitgehend überein.

Noch vor wenigen Jahren bestimmte die Technik über die Büroeinrichtung

Noch vor wenigen Jahren wurde die Büroeinrichtung durch die Technik bestimmt und Veränderungen waren nicht zu vermeiden. Denken wir an die Bildschirme, die von 13 Zoll in wenigen Jahren auf 21 Zoll wuchsen. Damals noch als Röhrenmonitor, der auf keinem Tisch Platz fand und die Bürowelt in wenig revolutionierte. Jeder brauchte eine tiefere Tischplatte, Eckelemente wurden zum Standard, weil da auch endlich der Monster-Bildschirm seinen Platz fand.

Immer größere Arbeitsplätze forderten ihren Tribut, denn die Räume wuchsen ja nicht automatisch mit. Also wurde woanders gespart.

Das Büro der Zukunft entdeckt den Menschen

Zum Glück hat sich diese Entwicklung aber nicht fortgesetzt. Im Gegenteil, die Technik wird immer besser und dazu kompakter und der Winkelschreibtisch steht jetzt nur noch im Museum. Schreibtische werden wieder kleiner, weil wir unsere Arbeitsweise komplett geändert haben. Das zentrale Element jedes Arbeitsplatzes war und ist der Computer, doch der ist mittlerweile so kompakt, dass er in eine Aktentasche passt. Trotzdem ist er leistungsfähiger, als wir es uns noch vor 10 Jahren nur erträumen konnten.

Hier arbeitet man gerne. So könnte das Büro der Zukunft aussehen

Hier arbeitet man gerne. So könnte das Büro der Zukunft aussehen

Heute hat sich eine erfreuliche Denkweise etabliert, wenn es um die Konzeption eines Büros geht: Der Mensch ist wieder in den Fokus gerückt! Man hat verstanden, dass jedes Unternehmen, von der One-Man-Show bis zum Global Player nicht ohne seine Mitarbeiter funktioniert. Er oder sie ist das bestimmende Element und entscheidet über Erfolg oder Versagen. Aus dieser Erkenntnis heraus hat man auch die Arbeitswelt komplett neu überdacht, man schenkt den Menschen wieder mehr Beachtung als der Technik. Gut So!

Büros werden zu lebendigen Räumen

Viele Menschen verbringen während eines großen Teils Ihres Lebens mehr Zeit im Büro, als an sonst an einem Platz. Wohlgemerkt: Im Büro und nicht unbedingt am Schreibtisch.
Der Schreibtisch, früher das allein bestimmende Element eines jeden Büros hat an Bedeutung verloren und ist jetzt nur noch eines von mehreren Teilen, die ein wirklich gutes Büro ausmachen.
Immer wichtiger werden die Begegnungszonen im sogenannten Open Space, dem offenen Büro. Schon am Kopierer und erst Recht bei einem kurzen Kaffee in der Lounge werden oft die kreativsten Ideen geboren und nicht selten tiefergehende Probleme gelöst. Kommunikation heißt das Zauberwort, denn wir lernen am einfachsten aus dem Dialog mit anderen.

Loungebereiche vermitteln Wissen

Das lockere Gespräch abseits des Schreibtisches, gerne mit einem Cappuccino oder Latte Macchiato auf der einen und dem Milchkaffee auf der anderen Seite übernimmt dabei noch eine zusätzliche, enorm wichtige Brückenfunktion: Hier treffen sich die verschiedenen Generationen abseits jeglicher Hierarchien. „Auf Augenhöhe“ lässt es sich halt einfacher reden, als im Büro des Abteilungsleiters. Und so findet hier, fast unbemerkt und ungeplant, der Wissenstransfer zur jüngeren Generation statt. Und das braucht das Unternehmen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Das Büro ist im Wandel – und dieser wird schneller vorangehen, als viele vermuten. Doch ist es diesmal ein Wandel zum Positiven, zur Motivation der Mitarbeiter und zur Steigerung der Effektivität des Unternehmens.

Gute Planung erforderlich

Diese neue Bürogestaltung erfordert von allen Seiten die Bereitschaft, den Wandel anzunehmen. Der Unternehmer muss bereit sein, die vorhandenen Strukturen zu überdenken und aufzubrechen. Auch wenn es für viele nur schwer zu akzeptieren ist: Der kreative Marketing Mitarbeiter arbeitet auch dann, wenn er mit seinem Laptop in der Lounge sitzt und die Füße hochgelegt hat. Mehr noch. Er arbeitet wahrscheinlich sogar besser! Also lassen Sie uns das nicht nur akzeptieren, sondern sogar wünschen und fördern!
Auch die Bürogestalter und Einrichter müssen sich von vielem verabschieden, was sie jahrzehntelang begleitet hat. Es heißt, wieder neu zu denken und neue Sichtweisen zu entwickeln. Wir bei der Breitinger AG haben das schon seit langer Zeit auf dem Schirm, bilden uns diesbezüglich weiter und praktizieren das Open Space schon seit vielen Jahren in unseren eigenen Büros.

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