Stoffbezug für meinen Bürostuhl?

Worauf kommt es beim Stoffbezug meines Bürostuhles an und wie strapazierfähig muss er wirklich sein?

Bezug Bürostühle

Die Auswahl an Bezugsmaterialien für Bürostühle ist nahezu unendlich groß.

Die gesamte Büromöbelindustrie ist technikverliebt. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Nachdem ich schon 25 Jahre in der Branche bin, habe ich da schon ein wenig Einblick.

Alles dreht sich um Zahlen, um Millimeter und Kilogramm und am Ende ist es schwer, den Überblick zu behalten und nützliche und wichtige Daten von den anderen zu trennen.

Ein Qualitätsmerkmal für einen guten Bürostuhl ist sicher das Material und die Beanspruchbarkeit des Stoffbezuges. Doch auch hier muss man nicht immer ganz oben ins Regal greifen.

Ich möchte zuerst einmal kurz die Möglichkeit vorstellen, wie die einzelnen Produkte überhaupt verglichen werden können.Dazu hat sich in der Industrie die Martindale-Methode etabliert, weil Sie den realen Verhältnissen am besten entspricht.

Dabei wird ein Muster des Stoffs auf ein Testgerät gespannt und mit einem vorgegebenen Druck auf einer genormten Oberfläche gerieben. Der Rest ist dann ganz einfach. Die Testanlage zählt die Umdrehungen, bis der zweite Faden des Testproduktes reißt.
Dieser Wert wird dann als Vergleichswert herangezogen.

Um das Ganze einmal etwas einordnen zu können, habe ich hier einmal allgemein gültige Richtwerte für die Scheuerfestigkeit von Stoffen zusammengestellt:

Stoffbezug bei privater Nutzung
Wenig beanspruchte Räume:
Weiche Polsterung: 10.000 Intervalle
Harte Polsterung: 15.000 Intervalle

Normal beanspruchte Räume:
Weiche Polsterung: 15.000 Intervalle
Harte Polsterung: 25.000 Intervalle

Stoffbezug in öffentlichen Räumen und Büros
Wenig beanspruchte Besprechungsräume, Hotel- und Krankenzimmer:
Weiche Polsterung: 10.000 Intervalle
Harte Polsterung: 15.000 Intervalle

Aufenthaltsräume in Krankenhäusern und Pflegeheimen,Tagungsräumen und Studentenwohnheimen
Weiche Polsterung: 15.000 Intervalle
Harte Polsterung: 25.000 Intervalle

Büros, Personal- und Besprechungsräume, Vortragssäle, Restaurants, Kantinen, Kinos, Theater, Flugzeuge
Weiche Polsterung: 25.000 Intervalle
Harte Polsterung: 35.000 Intervalle

Züge, Busse, Linienschiffe, Hotelfoyers, Abflughallen, Cafeterien,Schulen und Institutionen für Kinder und Jugendliche
Weiche Polsterung: 30.000 Intervalle
Harte Polsterung: 45.000 Intervalle

Gut, das alles sind Richtwerte und Mindestanforderungen, aber immerhin ein Anhaltspunkt.
Die meisten Stoffe der Bürostuhlhersteller liegen weit über diesen Werten. 80.000 bis 100.000 sind schon Standard, 200.000 sind nicht mehr ungewöhnlich und für spezielle Anforderungen gibt es sogar noch höhere Werte.

Ich kann dem ganzen nicht allzu viel Bedeutung beimessen, da der Stuhl ja nun nicht nur aus dem Stoff besteht. Wichtig ist das Gesamtpaket. Dann und nur dann ist der Stuhl an sich ein guter Stuhl.


tipp2Mein Tipp: Wenn Sie sich für einen Stuhl eines deutschen Markenherstellers entscheiden, können sie problemlos alle angebotenen Stoffe auswählen. Die Stühle sind alle für den gewerblichen Einsatz entwickelt und getestet und entsprechen somit immer den Anforderungen.
Entscheiden Sie einfach nach Ihrem Geschmack und nehmen Sie den Stoffbezug, der Ihnen am besten gefällt.

 

Und noch was: Wenn an Ihrer Sitzfläche im vorderen Bereich der Stoff an zwei Stellen besonders zerschlissen ist, prüfen Sie bitte die Höheneinstellung Ihres Stuhles. In den allermeisten Fällen sitzen Sie zu hoch, wodurch die Oberschenkel die Vorderkante durchscheuern.

Bürostuhl kaufen. Worauf achten?

6 Tipps, die helfen, Geld zu sparen!

Sie haben sich entschlossen, den alten Schemel aus Vaters Büro nun doch endlich zu entsorgen und möchten sich einen neuen Bürostuhl kaufen? Mit dieser Entscheidung geht das Problem nun eigentlich erst richtig los. Es gibt unendlich viele Angebote, Markenprodukte und Discounterware. Onlineshops und Fachhändler. Europäische Hersteller und solche aus dem fernen Asien – und jeder behauptet, das genau für Sie ideale Produkt zu haben.
Jedem, der einen Bürostuhl kaufen möchte, legen wir folgende Fragen ans Herz, die helfen, das richtige Modell zu finden:

  1. Wie lange sitze ich auf meinem neuen Bürostuhl?

    Das ist die erste Frage und damit lassen sich schon viele Modelle ausschließen.
    Für extreme „Wenigsitzer“ reicht tatsächlich der Stuhl vom Discounter. Um täglich für 10 bis 30 Minuten E-Mails abzurufen, ist das vollkommen ausreichend. Dafür – und nur dafür sind solche Stühle gemacht. Sie brauchen keine besondere Mechanik und müssen nicht viel aushalten. Preisbereich bis 100 €.
    Der „normale“ Nutzer verbringt aber doch deutlich mehr Zeit auf dem Stuhl und sollte dem entsprechend auch in etwas mehr Qualität und Ergonomie investieren.
    Eine Synchronmechanik und Armlehnen sollte es auf jeden Fall sein. Die Preisspanne liegt hier bei bis zu 400 €.
    Für gewerbliche Mitarbeiter sind die Ansprüche noch etwas höher. Die Ergonomie des Stuhles muss andere Ansprüche erfüllen und vor allem die Mechanik und der Bezug müssen mehr aushalten. Hier liegen wir dann bei etwa 300  € bis 800 €.

  2. Wo steht mein neuer Bürostuhl?

    Ein wichtiger Faktor, dann auch die Optik ist entscheidend. Bevor Sie also einen Bürostuhl kaufen, überlegen Sie, wo er steht und wie er dort wirkt. Im Lagerbereich ist das Aussehen sicher weniger entscheidend, als im Empfangsbereich eines Unternehmens oder gar im Chefbüro.

  3. Wie lange möchte ich den Stuhl nutzen?

    Klar, um ein paar Monate im Übergangsbüro ohne Kundenkontakt zu nutzen, reicht auch mal eine Stufe kleiner und günstiger. Aber Achtung: Auch in dieser Zeit sollte Ihnen Ihre Gesundheit und Ihr Rücken nicht egal sein. Wenn Sie regelmäßig länger sitzen, kann auch die Übergangslösung schon zum Problem werden.

  4. Wie viele Personen sitzen auf dem Stuhl?

    Diese Frage hat einen entscheidenden Einfluss auf die Auswahl der Mechanik. Sitzt immer der Gleiche auf dem Stuhl, kann sich derjenige alle Einstellungen individuell auf sich abstimmen. Teilen sich aber mehrere einen Arbeitsplatz, empfiehlt sich eine Mechanik, die sich selbstständig auf das Körpergewicht einstellt. Denn wer schraubt schon jeden Tag an seinem Bürostuhl herum?

  5. Wie schwer ist der Nutzer des Bürostuhles?

    Auch wenn es für viele ein unangenehmes Thema ist. Es gibt immer mehr Schwergewichte in den Büros und diese brauchen auch die passenden Stühle! Hier geht es nicht mehr nur um Komfort, um Ergonomie, sondern um die Sicherheit!
    Herkömmliche Stühle sind für ein Körpergewicht bis zu 110 kg ausgelegt, einige auch bis 125 kg. Darüber muss auf jeden Fall ein spezieller Stuhl her. Sie sollten einen Bürostuhl kaufen, der mit einer verstärkten Mechanik auch die höheren Kräfte wegstecken kann, die vom Fußkreuz bis in den Träger der Rückenlehne auftreten.
    Bedenken Sie auch, dass der Hersteller im Garantiefall unter Umständen  den Anspruch ablehnen kann, wenn der Stuhl nicht dem Nutzer entsprechend ausgestattet ist.

  6. Wie wichtig ist mir das Label auf dem Stuhl?

    Sind Ihnen neben dem Design auch das Image des Herstellers oder des Designers wichtig, wird die Auswahl sehr oft viel kleiner. Und: Häufig zahlen Sie bei vergleichbaren Produkte mancher Premiumhersteller auch für den Namen und die Designer. Oft sind also ähnliche Produkte mit gleichen technischen Eigenschaften deutlich günstiger zu bekommen und bieten faktisch den gleichen Nutzen.
    So lassen sich durchaus einige hundert Euro sparen, ohne den Nutzen zu verringern.

Wenn Sie sich einen neuen Bürostuhl kaufen, achten Sie genau auf die Details!

Unser Fazit: Billig ist nie gut, kann aber in Einzelfällen ausreichen. Teuer ist aber auch nicht automatisch besser! Achten Sie auf die Details des ausgewählten Modells und vergleichen Sie nur Äpfel mit Äpfel. Gerade in manchen Onlineshops geben die Bilder nicht immer das wieder, was dann auch geliefert wird und ob der Stuhl eine Sitztiefenverstellung oder Lumbalstütze hat, ist auf dem Bild definitiv nicht zu sehen.
Entscheiden Sie sich für einen Markenhersteller, machen Sie nie etwas falsch. Sie haben umfangreiche Garantieleistungen, eine mindestens ausreichende Qualität und können sicher sein, dass der Stuhl über viele Jahre hält.

Den Valyou als Bürostuhl kaufen

Bürostuhl Valyou von König+Neurath. Hier bei buero-object.de

Ein Beispiel dafür ist das Modell Valyou von König+Neurath aus Karben in Hessen. Der Name steht für ausgereifte Qualität zum realistischen Preis, eben im optimalen Verhältnis.

Büro der Zukunft – wie sieht es aus?

Heute schon Realität: Das Büro der Zukunft

Zum Büro der Zukunft gibt es eine Vielzahl von Ansichten, obgleich alle lediglich auf Trends, Prognosen und Erwartungen aufbauen. Auch wenn sie sich in Ihren Ausprägungen immer wieder unterscheiden, stimmen sie im Kern doch weitgehend überein.

Noch vor wenigen Jahren bestimmte die Technik über die Büroeinrichtung

Noch vor wenigen Jahren wurde die Büroeinrichtung durch die Technik bestimmt und Veränderungen waren nicht zu vermeiden. Denken wir an die Bildschirme, die von 13 Zoll in wenigen Jahren auf 21 Zoll wuchsen. Damals noch als Röhrenmonitor, der auf keinem Tisch Platz fand und die Bürowelt in wenig revolutionierte. Jeder brauchte eine tiefere Tischplatte, Eckelemente wurden zum Standard, weil da auch endlich der Monster-Bildschirm seinen Platz fand.

Immer größere Arbeitsplätze forderten ihren Tribut, denn die Räume wuchsen ja nicht automatisch mit. Also wurde woanders gespart.

Das Büro der Zukunft entdeckt den Menschen

Zum Glück hat sich diese Entwicklung aber nicht fortgesetzt. Im Gegenteil, die Technik wird immer besser und dazu kompakter und der Winkelschreibtisch steht jetzt nur noch im Museum. Schreibtische werden wieder kleiner, weil wir unsere Arbeitsweise komplett geändert haben. Das zentrale Element jedes Arbeitsplatzes war und ist der Computer, doch der ist mittlerweile so kompakt, dass er in eine Aktentasche passt. Trotzdem ist er leistungsfähiger, als wir es uns noch vor 10 Jahren nur erträumen konnten.

Hier arbeitet man gerne. So könnte das Büro der Zukunft aussehen

Hier arbeitet man gerne. So könnte das Büro der Zukunft aussehen

Heute hat sich eine erfreuliche Denkweise etabliert, wenn es um die Konzeption eines Büros geht: Der Mensch ist wieder in den Fokus gerückt! Man hat verstanden, dass jedes Unternehmen, von der One-Man-Show bis zum Global Player nicht ohne seine Mitarbeiter funktioniert. Er oder sie ist das bestimmende Element und entscheidet über Erfolg oder Versagen. Aus dieser Erkenntnis heraus hat man auch die Arbeitswelt komplett neu überdacht, man schenkt den Menschen wieder mehr Beachtung als der Technik. Gut So!

Büros werden zu lebendigen Räumen

Viele Menschen verbringen während eines großen Teils Ihres Lebens mehr Zeit im Büro, als an sonst an einem Platz. Wohlgemerkt: Im Büro und nicht unbedingt am Schreibtisch.
Der Schreibtisch, früher das allein bestimmende Element eines jeden Büros hat an Bedeutung verloren und ist jetzt nur noch eines von mehreren Teilen, die ein wirklich gutes Büro ausmachen.
Immer wichtiger werden die Begegnungszonen im sogenannten Open Space, dem offenen Büro. Schon am Kopierer und erst Recht bei einem kurzen Kaffee in der Lounge werden oft die kreativsten Ideen geboren und nicht selten tiefergehende Probleme gelöst. Kommunikation heißt das Zauberwort, denn wir lernen am einfachsten aus dem Dialog mit anderen.

Loungebereiche vermitteln Wissen

Das lockere Gespräch abseits des Schreibtisches, gerne mit einem Cappuccino oder Latte Macchiato auf der einen und dem Milchkaffee auf der anderen Seite übernimmt dabei noch eine zusätzliche, enorm wichtige Brückenfunktion: Hier treffen sich die verschiedenen Generationen abseits jeglicher Hierarchien. „Auf Augenhöhe“ lässt es sich halt einfacher reden, als im Büro des Abteilungsleiters. Und so findet hier, fast unbemerkt und ungeplant, der Wissenstransfer zur jüngeren Generation statt. Und das braucht das Unternehmen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Das Büro ist im Wandel – und dieser wird schneller vorangehen, als viele vermuten. Doch ist es diesmal ein Wandel zum Positiven, zur Motivation der Mitarbeiter und zur Steigerung der Effektivität des Unternehmens.

Gute Planung erforderlich

Diese neue Bürogestaltung erfordert von allen Seiten die Bereitschaft, den Wandel anzunehmen. Der Unternehmer muss bereit sein, die vorhandenen Strukturen zu überdenken und aufzubrechen. Auch wenn es für viele nur schwer zu akzeptieren ist: Der kreative Marketing Mitarbeiter arbeitet auch dann, wenn er mit seinem Laptop in der Lounge sitzt und die Füße hochgelegt hat. Mehr noch. Er arbeitet wahrscheinlich sogar besser! Also lassen Sie uns das nicht nur akzeptieren, sondern sogar wünschen und fördern!
Auch die Bürogestalter und Einrichter müssen sich von vielem verabschieden, was sie jahrzehntelang begleitet hat. Es heißt, wieder neu zu denken und neue Sichtweisen zu entwickeln. Wir bei der Breitinger AG haben das schon seit langer Zeit auf dem Schirm, bilden uns diesbezüglich weiter und praktizieren das Open Space schon seit vielen Jahren in unseren eigenen Büros.

Chefsessel Made in Germany

212121interstuhl-yoster-chefsessel-aktion-2Eigentlich hatte ich mal gedacht, der Begriff „Chefsessel“ steht für Qualität und eine gehobene Ausstattung, vor allem aber muss der den Chef würdig vertreten und auch ein entsprechendes Image ausstrahlen.
Dazu werden viele sicher entgegnen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sich die Chefs auf einen Thron setzten und Ihre Mitarbeiter vor Ihnen klein bei geben mussten.
Richtig! Das ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und ich kenne auch kein Unternehmen, wo das noch so praktiziert wird. Trotzdem ist aber immer noch eine gewisse Rangordnung zu erkennen – und das muss auch gar nicht mal schlecht sein.

Immerhin vertritt der „Chef“ ja auch sein Unternehmen nach außen und muss eine gewisse Souveränität ausstrahlen. Das hat beileibe nichts mit „angeben“ oder „Überheblichkeit“ zu tun, sondern ist einfach der Position geschuldet. Außerdem gibt es auch bei den sogenannten (und hier kommen wir wieder zum Punkt) Chefsesseln eine riesige Bandbreite. Wenn ich mal Google frage, was man dort so zum Chefsessel weiß, stellen sich mir die Nackenhaare: Selbst billigste Fernost-Importe werden als Chefsessel bezeichnet, sobald Sie nur einen Lederbezug und etwas Chrom vorweisen können.

Das ist so, als wenn ein chinesischer Autobauer sein Produkt mit einem Metalliclack versieht, dicke Alufelgen drauf schraubt, Ledersitze einbaut und dann von einer Luxuslimousine spricht. Welches Motörchen darin werkelt, ist dabei vollkommen egal.
Nur: Beim Autobauer lächeln wir darüber und bei Stuhlhersteller wird das einfach so hingenommen. Seltsam!

Meine Auffassung von einem Chefsessel ist relativ klar zu beschreiben. Zuerst einmal muss er natürlich die gleichen Anforderungen an die Ergonomie erfüllen, wie jeder andere Bürostuhl auch. Darüber hinaus kann er ruhig etwas mehr Luxus bieten, häufig besteht der in einer Kopf- oder Nackenstütze und eben dem Lederbezug. Denn sind wir mal ehrlich. Sitzt unser Chef nicht auch mal die ein oder andere Stunde länger im Büro, wenn wir abends nach Hause gehen und hat er sich dann nicht auch ein kleines bisschen Luxus verdient? Denken wir mal darüber nach.

Leder ist nicht gleich Leder

Noch ganz kurz zum Thema Leder, was ja gerade bei Chefsesseln immer wieder im Fokus steht. Ich habe einmal bei Wikipedia nachgesehen, was dort zu dem Thema zu finden ist. Hier erst einmal die grundsätzliche Beschreibung:

Leder wird meist aus der Lederhaut (anderer Name Dermis) genannten Hautschicht gewonnen. Diese gliedert sich ihrerseits in die nach außen liegende, der Lederoberfläche ihr glattes Aussehen gebenden Papillarschicht und die darunter liegende, für die mechanische Festigkeit verantwortliche Retikularschicht. Die Papillarschicht mit ihrer sehr feinen Faserstruktur ergibt am fertigen Leder die Narbenseite oder kurz „den Narben“. Die grobfasrige Retikularschicht wird als Aas- oder Fleischseite bezeichnet. Während Spaltleder nur aus der Retikularschicht besteht, werden beispielsweise Skivers, das sind sehr dünne Schafleder, fast nur von der Papillarschicht gebildet.                                                     (Quelle: Wikipedia)

Wir sehen schon hier einen massiven Unterschied und was ich besonders bemerkenswert finde, ist die Begrifflichkeit AAS- ODER FLEISCHSEITE für das Spaltleder. Genau dieses wird nämlich sehr häufig bei den Baumarkt-Chefsesseln für 89 € eingesetzt.
Die Stühle, die wir als Chefsessel bezeichnen sind dagegen ausnahmslos mit Nappaleder bezogen, das eine ganz andere Klasse darstellt. Auch hier gibt uns Wikipedia wieder weitere Informationen:

Echtes Nappaleder ist ein weiches, chromgegerbtes Glattleder vom Kalb oder vom Schaf mit vollen Narben. Es ist durchgefärbt und die Oberfläche ist zugerichtet, das bedeutet, dass die Poren durch viele hauchdünne Schichten verschlossen werden und dadurch unempfindlich gegen Schmutz und Nässe sind.[1] Der Name Nappaleder wird heute als Sammelbegriff für besonders geschmeidiges Glattleder aller Tierarten verwendet. (Quelle: Wikipedia)

Wir sehen also, Leder ist nicht gleich Leder, auch wenn es als Sammelbegriff häufig so erscheinen mag.

Den Chefsessel für 100 Euro gibt es nicht!

Mein Fazit: Einen guten Chefsessel gibt es nicht für 100 €. Schon der gesunde Menschenverstand legt die Vermutung nahe, dass es einen Stuhl nicht zum Preis von ein paar Schuhen geben kann. Es muss aber auch nicht gleich der Designersessel für mehrere tausend Euro sein. Es gibt bereits wirklich gute Stühle aus deutscher oder europäischer Produktion ab etwa 500 €. Und die verdienen auch tatsächlich die Bezeichnung „Chefsessel“.
Ein aktuelles Beispiel aus dem Angebot von buero-object.de ist das Modell Yoster von Interstuhl. Hier bekommt man einen ehrlichen Stuhl für relativ kleines Geld. Dazu 5 Jahre Garantie und ein bundesweites Servicenetz. Lieferbar ist er ab dem 01.09.2015, bestellbar ist er ab sofort:
http://www.buero-object.de/detail/index/sArticle/14535/sCategory/336

 

 

Wandbild mit integrierter Audioanlage

Musik ist heute nahezu überall verfügbar, warum also nicht auch im Büro?

Gut, in vielen Büros wäre es nicht nur unmöglich, weil dort zu viele Menschen mit unterschiedlichen Hörgewohnheiten sitzen, sondern auch, weil HiFi-Boxen zu sehr nach Freizeit aussehen.
Wie wäre es nun aber, wenn die hochwertige Soundanlage gar nicht als solche zu erkennen ist, weil unsichtbar in ein Wandbild integriert? Schöne Vorstellung – und schon ganz real.

Auch für das Chefbüro ist das Soundboard die ideale Lösung. Zusätzlich lässt sich die Bespannung auch mit eigenen Motiven bedrucken und kann so Teil der CI eines Unternehmens werden. Der Wechsel des Motivs ist in wenigen Minuten erledigt und das abgelegte Bild kann jederzeit wieder verwendet werden. Passend zur Jahreszeit im Winter ein Bild auf Skiern und im Sommer der Urlaub auf den Malediven.

Im Konferenzraum lässt sich mit dem Mooia Soundboard eine angenehme Atmosphäre schaffen und gleichzeitig steht eine perfekte Akustik zur Verfügung. Unsichtbar wenn nicht benötigt und immer sofort einsatzbereit. Optional kann das System sogar noch mit dem Apple AirPort Express ausgestattet werden. Damit lässt sich Musik drahtlos von allen Apple Geräten abspielen.

Dies sind einige Beispiele, wie das Soundboard gestaltet werden kann. Dazu stehen noch 40 weitere Motive kostenfrei zur Auswahl oder Sie wählen ein Bild aus dem Angebot von Fotolia, oder lassen Ihr eigenes Bild drucken.

Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es hier im Shop bei breitinger.com

Augen auf beim Drehstuhlkauf – Teil 3

Das Angebot an Bürostühlen ist selbst für den Profi schon kaum noch zu überblicken und jeder Hersteller hat angeblich den besten Stuhl. Schon der Vergleich der verschiedenen Modelle ist mehr als schwierig, noch komplizierter wird es aber, wenn man sich die einzelnen Ausstattungsoptionen ansieht. Lassen Sie mich ein Beispiel aus der Automobilbranche anführen. Das PKW-Modell XY lässt sich durch mehr oder weniger sinnvolle Zusatzausstattungen leicht um viele tausend Euro verteuern, ist von aussen aber kaum vom Serienmodell zu unterscheiden und bleibt nach wie vor das Modell XY.

Ähnlich, wenn auch nicht ganz so extrem, ist es auch bei den Bürostühlen. Verschiedene Mechaniken, Gasfedern, Bezüge usw. haben massgeblichen Einfluss auf den Preis, obwohl sie auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden sind.

Welche Extras machen nun Sinn?
Wie so oft, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, sondern ist von Ihren individuellen Anforderungen und Vorlieben abhängig.
In jedem Fall wichtig ist die Wahl einer hochwertigen Mechanik, z.B. einer Synchronmechanik, Body-Float Mechanik oder Balanced Movement Mechanik, die alle eines gemeinsam haben: Sie fördern Bewegung und damit die Gesundheit Ihrer Nutzer.

Auch eine Armlehne macht in den meisten Fällen Sinn, sofern sie individuell in der Höhe einstellbar und anpassbar ist. Feste Armlehnen passen nur in wenigen Fällen und schaden oft mehr als sie nutzen. Auf Optionen wie die Breiten- und Tiefenverstellung sowie die Drehbarkeit der Armauflagen können Sie fast immer verzichten und den Mehrpreis z.B. in eine hochwertige Gasfeder investieren.

Wussten Sie eigentlich schon, dass es auch hier verschiedene Ausführungen gibt? Wir empfehlen unseren Kunden immer die Feder mit einer zusätzlichen mechanischen Spiralfeder, die neben der Gasdruckfeder wichtige Funktionen übernimmt: Zum einen wird der Druck auf die Wirbelsäule beim Hinsetzen merklich gemildert und zum anderen sinkt die Belastung der Höhengasfeder, was sich in einem geringeren Verschleiß und somit längerer Haltbarkeit ausdrückt. Sehr oft werden Sie darauf gar nicht hingewiesen, entweder weil ein Hersteller dies nicht anbietet, oder weil man gerne den günstigsten Preis machen möchte.

Kopfstütze, Sitztiefen- und Sitzneigungsverstellung

Eine Kopf- oder Nackenstütze ist vor allem dann wichtig, wenn man einen Stuhl mit einem weiten Öffnungswinkel wählt und sehr oft in der zurückgelehnten Position arbeitet. Viele Kopfstützen sitzen allerdings sehr weit hinter der Sitzfläche und sind so nur bedingt empfehlenswert. Auch eine Sitztiefen- und Sitzneigungsverstellung (Negativ-Neigung) muss nicht immer an Bord sein. Normal große Personen kommen oft mit der Standard-Sitztiefe sehr gut zurecht und die neigbare Sitzfläche sollte nur der ordern, der (fälschlicherweise) gerne auf der Vorderkante des Stuhles sitzt. Zwar wird auch bei richtiger Nutzung die Beckenkippung gefördert, manchmal wird dies aber auch als unangenehm oder sogar störend empfunden.

Rückenlehne und Lordosen- oder Lumbalstütze
Damit Sie eine für Sie richtige Sitzposition einnehmen können und der Rücken an der richtigen Stelle geformt wird, ist eine verstellbare Lumbalstütze fast immer empfehlenswert. Verschiedene technische Lösungen stehen hier zur Wahl, die aber immer gut einzustellen sind: Entweder wird die ganze Rückenlehne verstellt, oder eine integrierte Lösung bietet die Möglichkeit, die Höhe, und/oder Tiefe zu verändern.

Auch hier gibt es also nicht die eine eine Lösung und deshalb kann ich Ihnen nur empfehlen: Nutzen Sie unsere Erfahrung und lassen Sie sich unverbindlich von uns beraten. In vielen Fällen können Sie so auf unnötige Extras verzichten und damit bares Geld sparen. Auch wenn Sie ganz spezielle Anforderungen an Ihren Stuhl haben, helfen wir Ihnen gerne dabei, genau die richtige Lösung zu finden.

Augen auf beim Drehstuhlkauf – Teil 2

Oft wird alleine mit dem Begriff strapazierfähig suggeriert, dass der neue Bürostuhl aus dem Sonderangebot auch wirklich viele Jahre hält und seinem Besitzer gute Dienste tut.
Dabei fehlen zum objektiven Vergleich aber oft die Daten, die jeder Stoffhersteller zur Verfügung stellt. In unseren Angeboten auf www.buero-object.de finden Sie bei jeder Stoffgruppe immer die Angabe der Scheuertouren nach Martindale.

Was sagt nun die Anzahl der Scheuertouren?
Der Test wurde nach seinem Erfinder Martindale benannt und klassifiziert die Strapazierfähigkeit von Stoffen. Dabei wird ein Muster des Materials auf eine Vorrichtung gespannt und mit einem definierten Gewicht auf einer genormten Unterlage gedreht. Nun wird ermittelt, wie viele Umdrehungen der Stoff aushält, bis der 2. Faden gerissen ist. So lassen sich Stoffe objektiv vergleichen und entsprechend klassifizieren.

Wie viele Scheuertouren brauche ich?
Das hängt natürlich ganz von der Nutzung ab, aber gute Stoffe bieten heute mindestens 50.000 bis maximal 200.000 Scheuertouren, für extreme Beanspruchungen, wie sie z.B. Leitstellen erfordern, auch noch mehr (500.000). Die Grundregel ist dann ganz einfach: Je mehr, desto besser!

Was ist noch wichtig?
Die Haupteigenschaft eines Stoffes bestimmt natürlich seine Zusammensetzung. Hier gibt es verschiedene Kunstfasern oder natürliche Wolle, die in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen oder auch als einzige Faser verwendet werden. Neuere Stoffe mit einem hohen Wollanteil von 95 % können durchaus strapazierfähiger sein als Kunstfasern und bieten zusätzlich noch einige weitere Vorteile.

Warum Wolle?
Wollstoffe passen sich automatisch dem Raumklima an und schaffen so ein angenehmes Sitzgefühl. Die Wolle kann Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben, sie wirkt temperaturausgleichend und ist von Natur aus antibakteriell und schmutzabweisend ausgestattet. Der früher oft bemängelte höhere Verschleiß ist heute glücklicherweise kein Thema mehr. Viele unserer Stühle sind mit dem Bezug Fame ausgestattet, der zu 95 % aus Wolle besteht und mit 200.000 Scheuertouren eine Spitzenposition einnimmt.

Wie wird das Polster gefertigt?
Die meisten der neuen Bürostuhlgenerationen setzen auf gespannte Bezüge und verzichten dabei auf den Einsatz von Klebstoffen, die früher häufig verwendet wurden, um den Stoff mit dem Polster zu verbinden. Diese Methode ist zum einen umweltpolitisch bedenklich, da nach der Nutzung des Stuhles keine sortenreine Entsorgung möglich ist, zum anderen wirkt sich diese Art der Polsterung auch negativ auf das Sitzklima aus.
Stoffe, die ohne feste Verbindung auf das Polster gespannt sind, können jederzeit wieder vom Träger gelöst und somit umweltgerecht entsorgt werden.

Gibt es noch weitere Daten zu Bezugsstoffen?
Die Scheuertouren und Materialzusammensetzung sind nur ein kleiner Teil der technischen Daten eines hochwertigen Bezugsstoffes. Weitere Angaben wie Brandklassen, Pilling oder Lichtechtheit sind je nach Einsatzbereich ebenfalls zu beachten. Diese Daten nennen wir Ihnen bei Bedarf gerne.

Wie pflege ich meinen Stuhl?
Das hängt natürlich vom Einsatz und dem verwendeten Bezugsmaterial ab. Grundsätzlich empfehlen wir, den Bezug regelmäßig mit einer Polsterdüse ab zu saugen und bei Bedarf mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch zu reinigen. Bevor Sie Reinigungsmittel einsetzen sollten Sie unbedingt die entsprechende Pflegeanleitung beachten, die wir Ihnen gerne zusenden.

Sie sehen, die Auswahl des richtigen Bezuges kann die Haltbarkeit Ihres neuen Bürostuhles ganz entscheidend beeinflussen. Bedenken Sie bei der Auswahl auch, dass Ihr Stuhl Ihnen ja auch über viele Jahre gefallen soll. Dabei ist gerade der Bezug der entscheidende Faktor, denn auch wenn die Technik noch einwandfrei funktioniert, auf einem zerschlissenen Polster sitzt niemand gerne!

Augen auf beim Drehstuhlkauf – Teil 1

Wie auch in anderen Bereichen unserer Wirtschaft werden von Anbietern und Herstellern von Bürostühlen zahlreiche Fachbegriffe verwendet, die oft leider nur ein Ziel haben: Den potentiellen Käufer zu überzeugen, dass eben dieses Produkt genau das richtige ist. Dabei sind der Fantasie der Marketing-Abteilungen keine Grenzen gesetzt und man versteckt sich gerne hinter hochkomplizierten, wissenschaftlich klingenden Bezeichnungen, um von der eigentlichen Funktion, oder auch von Unzulänglichkeiten ab zu lenken. Sicher hat jeder schon die Angebote von sogenannten „Chefsesseln in Echt Leder“ gesehen, die in Asien hergestellt werden und weniger kosten, als ein Paar ordentliche Schuhe.

Wo liegt also der Unterschied zu einem wirklich guten Stuhl?

Eigentlich sieht es auf den ersten Blick ja ganz einfach aus: Ein Bürostuhl besteht aus Rollen, einem Fußkreuz, der Gasfeder, dem Sitz und der Rückenlehne. Optional kann er noch mit Armlehnen erweitert werden und es stehen verschiedene Stoffe zur Auswahl. Was soll denn daran kompliziert sein?

Der erste Teil dieser Reihe betrachtet die verschiedenen Typen der Mechanik und Sie werden sehen, dass gerade hier die größten Unterschiede versteckt sind.

Die Entwicklung der modernen Bürostühle begann damit, dass man die starren Sitzflächen und Rückenlehnen beweglich machte. Dabei wurden zwei verschiedene Wege beschritten, die bis heute noch von vielen Herstellern angeboten werden: zum einen konnte die Rückenlehne in verschiedenen Positionen verstellt oder sogar frei beweglich genutzt werden. Der Sitz blieb weiterhin fest und bescherte vor allem den männlichen Besitzern den oft beschriebenen „Hemd-Auszieh-Effekt“. Die heute z.B. als Permanent Kontakt Mechanik bekannte Technik schaffte es aufgrund der Reibung an der Rückenlehne garantiert, in kurzer Zeit das Hemd am Rücken aus der Hose zu ziehen und nötigte die Männer somit zu öfterem Aufstehen und zu Nachbesserungen an ihrem Äußeren. Wenn wir dies positiv bewerten wollen, war dies aber die erste Form der „Bewegung am Arbeitsplatz“, wenn auch anders als heute.
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Was ist ein Bürostuhl wert?

„Habt Ihr auch was billigeres?“                                         quarterback-000102_1_z1

Immer wieder hören wir diese Frage mit einem vorwurfsvollen Unterton, werden uns doch von sämtlichen Discountern dieser Welt immer wieder Angebote präsentiert, die für einen Bürostuhl deutlich unter 100,- EUR liegen. „Nein, haben wir nicht, wollen wir nicht haben und werden wir nicht haben!“ ist immer wieder unsere Antwort.

Sie fragen sich nun sicher, ob wir denn noch wissen, was wir tun? Ja, und gerade weil wir das wissen, handeln wir so.

Lassen Sie uns doch einmal miteinander nachrechnen, was so ein guter Bürostuhl wirklich kostet und lassen Sie uns vergleichen wie viel Sie für andere Produkte ausgeben müssen.

Nehmen wir uns als Beispiel eine Matratze

und – Hand aufs Herz – was haben Sie denn dafür ausgegeben? Ist ja auch wichtig für die Gesundheit, für den Rücken und das allgemeine Wohlbefinden. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, im Gegenteil kann ich das nur unterschreiben.
Aber trifft das für den Bürostuhl nicht auch zu und warum darf er dann nur einen Bruchteil der Matratze kosten? Und noch was fällt mir dazu ein: Wie lange liege ich eigentlich im Bett und wie lange sitze ich auf dem Stuhl? Und wo wird mein Rücken mehr strapaziert, wenn ich liege, oder wenn ich sitze? Irgendwie liegt es nahe, dass die liegende Haltung schon von Haus aus besser für den Rücken sein sollte.

Egal, jetzt müssen Zahlen her!

Ich schlafe also im Durchschnitt 7 Stunden pro Nacht, das sind 49 Stunden in der Woche, 210 im Monat und 2555 Stunden im Jahr. Gut, im Büro komme ich mit 7 Stunden leider nicht weg und die 40 Stunden Woche ist auch schon lange vorbei. Ich rechne also genau so: 9 Stunden am Tag, 45 in der Woche, 180 im Monat und somit ca. 2.160 Stunden im Jahr. Noch ein paar Tage Urlaub abziehen, aber dann liege ich ja auch nicht auf meiner Matratze, sondern irgendwo im warmen Süden.
Die Nutzungsdauer der beiden Produkte ist mit etwa 10 Jahren auch in etwa gleich, warum also gebe ich so viel Geld für meine Matratze aus?

Noch so ein Beispiel: Schuhe.

Auch die sind wichtig für mich. Sie helfen mir, meine Gelenke zu schonen und müssen schick und haltbar sein. Da gibt man lieber ein paar Euro mehr aus und gönnt sich was Gutes und Schönes. So weit ist das auch alles absolut richtig, und wir alle wissen, was ein solches Paar Schuhe dann kostet. Aber die sind es ja auch wert!
Dann überlege ich mal weiter: Ich trage ja nicht nur ein Paar Schuhe und nach einer Saison haben sie ausgedient, sind ja schon etwas abgenutzt und auch nicht mehr ganz so „in“! Und mein Bürostuhl? Der muss mindestens 10 Jahre halten und auch dann noch aussehen wie neu! Gut, er war deutlich günstiger als die Schuhe, aber da stand doch „Profi Bürostuhl“ auf dem Etikett!

Nun mal ehrlich, da kann doch etwas nicht stimmen!

Vielleicht haben Schuh- und Matratzenindustrie es nur viel besser geschafft, uns für die Vorzüge ihrer Produkte sensibel zu machen, die Wertschätzung der Qualitätsprodukte zu fördern und damit einen nicht unwichtigen Teil zu unserer Gesundheit beigetragen.
Ein Bürostuhl, auf dem viele von uns einen beträchtlichen Teil ihres Lebens verbringen, hat wirklich etwas mehr Beachtung verdient!

Zum Schluß möchte ich noch eine kleine Rechnung anstellen, was ein guter Stuhl mich denn nun tatsächlich so kostet.
Gehen wir einmal von 500,- € aus, dafür bekommt man bei buero-object.de schon ein ergonomisch sinnvolles Modell. Das hält dann ca. 10 Jahre und kostet mich also 50 € im Jahr oder etwas mehr als 4 € im Monat!

Ob er mir das nicht doch wert sein sollte?

Neugierig geworden? Hier geht es zu den besonders günstigen Angeboten.